Mehr über das Buch

Aus dem Vorwort von Prof. Dr. med. Alfons Schnitzler:

„Ich kann diesen informativen Wegweiser allen an Parkinson Erkrankten und deren Angehörigen nur auf das Wärmste empfehlen. Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, neben den nützlichen Informationen auch den optimistischen und gleichwohl realistischen Geist des Wegweisers verinnerlichen, wird sich dies positiv auf Ihren Umgang mit der Erkrankung und auf Ihre Lebensqualität auswirken. In diesem Sinne bin ich überzeugt, dass Sie im Parkinson-Wegweiser viele nützliche Informationen und positive Impulse finden“…

 

Aus Sicht des Erkrankten:

Mich packt oft eine (hilflose) Wut, wenn es mal wieder nur mit großen Schwierigkeiten gelingt, mir mein Hemd mit den viel zu kleinen Knöpfen zuzuknöpfen, die Zeitung umzublättern, die Münzen aus dem Geldbeutel zu holen.

Kein Gesunder kann sich vorstellen, wie mühselig es ist, selbst die einfachsten Dinge immer konzentriert tun zu müssen. Bewegungen, die normalerweise automatisch ablaufen, müssen bewusst koordiniert werden, jede Unaufmerksamkeit kann zum Sturz führen. Multitasking geht gar nicht mehr. Alles muss nacheinander erledigt werden.

Unser Bewegungsspielraum verringert sich ständig, wir können aber gegensteuern, wenn wir uns ab und zu etwas trauen oder etwas Neues anfangen.

Unser Gehirn ist nach wie vor in der Lage, etwas Neues zu lernen oder Bestehendes zu verändern. Neben der Bewegung ist für uns ein kognitives Training die beste Möglichkeit, die nachlassenden geistigen Leistungen ein Stück weit zu kompensieren …

 

Aus Sicht der Angehörigen:

Angehörige fühlen sich oft fremdbestimmt, sehen keine Freiräume für sich selbst, versuchen dem Kranken alles abzunehmen und schlüpfen in eine Opferrolle.

Da sich die partnerschaftlichen Verhältnisse verschoben haben, sehen sich Angehörige oft als Betreuer. Die Erkrankten fühlen sich dann manchmal von den Angehörigen zu sehr bevormundet. Es ist nicht immer leicht zu erkennen, wann Hilfestellung notwendig ist und wann es besser wäre, die Selbständigkeit des Erkrankten zu fördern

Nehmen Sie Ihrem kranken Partner nichts ab, was er noch selbst machen kann, auch wenn es lange dauert! Im weiteren Verlauf der Krankheit nimmt bei ihm zunehmend die Fähigkeit ab, sich zu organisieren.

Treiben Sie ihn nicht an. Wenn er unter Druck gesetzt wird, reagiert er zunehmend hilflos und gereizt. Kalkulieren Sie einfach mehr Zeit ein als vorher …

 

Leser-Feedback

„… Der Wegweiser macht Mut und ist eine wertvolle Hilfe für Betroffene und Angehörige, um die schwierigen Situationen im Alltag zu bewältigen.“

„… Überzeugend sind die Ausführungen, weil auch die persönliche Betroffenheit und die Einbeziehung der Angehörigen beschrieben werden. Die positive Ausstrahlung und das Fazit am Ende durch Lied und Gedicht kann auch denen helfen, die oft verzweifelt sind.“

„… Ich halte den Wegweiser für das Beste, was es zurzeit auf dem Markt gibt.“
…Wohltuend ist, dass trotz ausreichender fachlicher Expertise kein „professioneller“ Leitfaden vorliegt, sondern ein Skript aus der Feder eines agilen Parkinson-Erkrankten, der der Krankheit trotz progredienter Widrigkeiten im Alltag humor- und würdevoll die Stirn bietet.“
… Einfach bei Amazon „Parkinson Wegweiser“ eingeben und schon hat man den einen Treffer gelandet, der nicht nur Erkrankten hilft, sondern auch Angehörigen eine ganze Menge Last von den Schultern nimmt! Danke dafür!“

… Die Ausführlichkeit des Wegweisers lässt keine Frage unbeantwortet. Es ist unverständlich, warum nicht jeder Neurologe eine solche Broschüre nach der Diagnose an seine Patienten gibt.“

… Der Parkinson-Wegweiser ist summa cum laude. Der Wegweiser wird in der Familie wie ein Kleinod-Leitfaden behandelt. Er hat mitgeholfen, das Familienleben weitgehend zu stabilisieren.“

… Dieses Buch ist anders, es erzählt aus der Sicht  von uns „Parkis“, wie man am Besten mit unserer Erkrankung umgeht, für jeden verständlich dargestellt und so kann jede/-r seinen Nutzen daraus ziehen.

…Bezieht Eure Ärzte/-innen und auch Eure Therapeuten mit ein, sie werden Euch dankbar sein für diese sehr wertvolle, aufschlussreiche und ganz andere Publikation …
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